Interessen

Gerne engagiere ich mich…

… für Menschen und Tiere und unsere kuhlen Kühe. Darüber hinaus verlassen mein Mann und ich auch mal die Komfortzone, helfen mit bei der Betreuung von Asylsuchenden. So lernten wir Ali&Rihana kennen und wir nahmen sie für ein halbes Jahr bei uns auf. Mehr dazu in der Rubrik „Kein Problem!“ Als TelefonAngel arbeite ich zudem für die Schweizerische Tiermeldezentrale (STMZ). Die STMZ betreibt schweizweit die grösste Datenbank mit über 1,2 Millionen Besuchern und 20’000 Vermisst- und Fundmeldungen im Jahr. Ehrenamtlich helfe ich mit, dass vermisste Tiere den Weg zurück nach Hause finden. Alle Infos der Non-Profit-Organisation unter www.stmz.ch

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Ich liebe meinen Maler…

… dank ihm gestalte ich öfters um – vor dem Verkauf hängt vieles erst mal bei uns. Dass ich die Wandfarbe einem Kalb anpasse, müsste nicht sein; aber ich mag’s 😉

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Alle aktuellen Ausstellungen unter dem Link Kuhle Bilder® Fredi Gertsch

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ab Sept. 2015: Artspace Warehouse Los Angeles

Die Kühe von Fredi Gertsch haben erreicht, wovon wir träumen: Wir waren noch niemals in New York… sind allerdings stolz auf die erfolgreichen Kälber im Kunsthaus in Los Angeles.

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Und immer wieder in Zürich

Kuhle Bilder® findet man regelmässig in Zürich an der Art International, in der Galerie Am Lindenhof, im Kunstwarenhaus. In der Grossstadt fallen die fröhlichen Emmentaler Kühe überhaupt nicht aus dem Rahmen und gefallen einem internationalen Publikum: Ötzi auf der Matten, Rosamunde Bircher, A-Hörnchen und B-Hörnchen und viele weitere Rindviecher reisten von Zürich nach Australien, Finnland, Österreich… Lolita von der Weide etwa reiste mit einer indischen Familie in ein Appartement in Brooklyn. Mehr Impressionen auf www.fredi.gerts.ch. Übrigens, mit mir haben Sie eine kundige Aufhängerin, ich bringe jedes Bild nach Hause und hänge es an seinen punktrichtigen Platz (na ja, in New York schaffen sie es hoffentlich allein).

  Tierisch ernste Kunst! IMG_6720 IMG_6672 IMG_6704 Kuhle Kühe Viechereien Am Lindenhof BarMaid ;-) Che Paparazze! Lolita reist nach NY  KuhlfürGrossundKlein Adieu A-Hörnchen und B-Hörnchen für Gross und Klein IMG_0259 unterwegszumAufhängen Stallwechsel vollzogen IMG_1128 IMG_1115 IMG_2797 

Sept. 2014: Für kurze Zeit eine eigene Galerie

An meinem Geburtstag am 6.9. 2014 eröffneten wir in der ehemaligen Dorfchäsi von Utzenstorf eine Ladengalerie. Im Oktober lieferten wir auf Bestellung zwei Drittel der Werke in Galerien nach Zürich, Solothurn und zu Bromer Art Roggwil. Ja, wir blieben nur kurz: Die alte Dorfchäsi musste einem Neubau weichen und wurde anfangs 2015 abgebrochen!

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Stellvertretung in Kindergarten und Schule

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Kurzfristig springe ich ein in Kindergarten und Primarschule, bringe auch eigenes Material mit wie mein Kinderbuch „Warten, bis der Mond erwacht“ – die Hundegeschichten, Lieder und Verse für hellwache Kinder lassen sich in jedes Thema einbauen. Ich bevorzuge es, mit den Kindern selbstständig arbeiten zu können und bin gegen Fachlehreritis, wo Kinder für Spezialunterricht aus dem Klassenverbund gerissen werden. Auch verzichte ich gern auf Besuche von Rentner oder Kindergartengrosi, da ich nicht zusätzlich Erwachsene betreuen will.

Link zum BZ-Artikel: Weniger Spezialisten, mehr Kontinuität

Fotos: KG Schüpfen; KG Sigriswil; KG und Prim. Grentschel Lyss; KG Vogelbuch.

Hilfe für Flüchtlingskinder

BLICK, 23.2.2015 – Pedro Lenz über Solidarität und meine Schlittenaktion.

IMG_2077 IMG_2081 IMG_2373 3 IMG_2399 2  IMG_2197 IMG_2201  IMG_2424 BZpdf Schlitten Flüchtlinge Rosy huiii! IMG_2739 auf dem Land von Hans und Käthi Ritter - danke! BZ vom 28.11.14

Das Schicksal der Vertriebenen aus aller Welt lässt mich nicht kalt, es trifft Menschen wie dich und mich. Keiner kann sich seinen Geburtsort aussuchen, wir hier haben einfach Glück gehabt. Es sind Kommentare im Internet, auf der Strasse, im beschaulichen Einfamilienhausquartier, die mich antreiben; die Kinder und Mütter, Besuche in der fensterlosen Zivilschutzanlage in Burgdorf und im Schulhaus in jenem Emmentaler Dorf, das die Barmherzigkeit Jesus‘ gross auf Plakaten verkündet. Der Gemeinderat von Schafhausen habe „zu spät informiert“? Wer so argumentiert ist wohl ganz froh, seine Ängste und latente Fremdenfeindlichkeit hinter einer Ausrede verstecken zu können. Auch höre ich häufig, die männlichen Asylsuchenden seien „feige Deserteure“. Als Mutter von drei Jungs denke ich anders: Ich hoffe für alle Jugendlichen, dass ihre Flucht aus Krisengebieten wie Syrien und Eritrea gelingen möge und stelle mir vor, „es ist Krieg, und keiner geht hin“ (nach Carl August Sandburg). Wer aus der Komfortzone heraus Flüchtlinge verurteilt, hat aus Europas Vergangenheit nichts gelernt. Als ich mit unserem VW-Bus auf Sammeltour ging, machte ich zum Glück andere Erfahrungen… Schlitteln wärmt Körper und Seele, es gibt keine Sprachbarriere, und Alt und Jung sind gleichermassen gefordert, wenn sie über unsere Höger rutschen. Für die Kinder suchte ich auch Velölis, Trottis, Rollbretter, Bäbiwägeli und was der Vehikel mehr sind; damit sie sich auch drinnen bewegen und das Trauma von Krieg und Flucht verarbeiten können. Die Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe, die mir an fremden Haustüren begegneten, versöhnte mich mit so mancher abweisenden Reaktion aus meinem Umkreis. Nach Rücksprache mit den Organisationen ORS (in Burgdorf) und Heilsarmee (in Schafhausen) brachte ich Spielsachen, Zwei- und Dreiräder und Schlitten in die Unterkünfte. Vertriebene Familien aus aller Welt freuen sich über jede Abwechslung während der zermürbenden Wartezeit. Warum kommen immer wieder diese Sprüche, wonach Flüchtlinge „bessere Kleider als wir und sogar ein Handy“ hätten? Mein Mann brachte alle Vestons, die ihm nicht mehr passten, nach Schafhausen. Ein gut angezogener Asylsuchender zeigt vielleicht einfach, dass wir eine Wegwerfgesellschaft sind. Ebenfalls Tatsache ist – das weiss jeder, der bei der Tagesschau nicht abschaltet -, dass der Krieg Millionen Menschen aller Bevölkerungsschichten trifft, Familien auseinander reisst. Und dass eine Flucht nur gelingen kann, wo viel Geld aufgetrieben wird, die Ärmsten schaffen es gar nicht erst in die Schweiz. Nicht wissen, nicht hören, nicht sehen: das ist dann wohl unsere, die komfortabelste Art Fluch(t)!

Zur Asylunterkunft Schafhausen, Berner Zeitung BZ: Heftige Kritik an Gemeinderat Beschwerden     Leiser Einzug der Flüchtlinge

Vielen Dank für Ihre Spende!

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2000 – 2014: Meine Zeit im Bo Katzman-Chor

Von 1986 bis 2014 eroberte der Bo Katzman-Chor (GuinessBuch der Rekorde: grösster Gospelchor Europas) dank seines charismatischen Chorleiters, den poppigen Arrangements und über Hundert motivierter Laiensängerinnen und -sängern die grössten Bühnen der Schweiz; und spielte, nebst einer alljährlichen Tournée, 13 Goldene CDs ein. 14 Jahre lang war ich Teil dieser Show. Am liebsten stand ich im Tonstudio, die Konzentration bei den CD-Aufnahmen, Kopfhörer auf, Mikrofon an – das war Adrenalin pur. Ich wirkte auf 14 CDs, einigen Singles, einer Langspielplatte mit. Dabei machte mir das Singen weitaus mehr Freude als der Besuch eines unserer Konzerte. So besuchte ich über all die Jahre, die ich im Bo Katzman-Chor mitmachte, nur einmal einen Gig, bei dem ich nicht selber auf der Bühne stand. Als Chormitglied und mit den Singers investierte ich alle Freizeit in das Bo Katzman-Unternehmen; darüber hinaus half mein Mann beim CD-Verkauf mit. Bis zum AMEN anfangs 2014: An der ersten Chorprobe im neuen Jahr konfrontierten Bo und sein – damaliger – Freund und Manager Edgar Lehmann die ahnungslosen Sängerinnen und Sänger innert Minuten mit der Tatsache, dass sie ihr „Baby“ nach 28 Jahren fallen lassen, den Chor per sofort auflösen. Tags darauf schrieben die Herren ein Casting aus für unter 40-Jährige. Shame on you, Chiefs, wie ihr das kommuniziert habt! Mein Engagement war zu Ende, ich hatte Zeit zu reflektieren… Die wöchentlichen Proben im Baselland, Studioaufnahmen, Bühnen- und Fernsehauftritte mit dem für mich idealen musikalischen Leiter (vor dem Katzman-Chor war ich in 12 Chören), behalte ich in bester Erinnerung. Doch letztlich war ich froh, nach rund 120’000 Strassenkilometern nicht mehr Richtung ShowChor fahren zu müssen, stattdessen mein Herzblut direkt vor der Haustür in ein eigenes Projekt stecken zu können: Die Kuhle VerFührung in Burgdorf… für die ich viel bei Bo Katzman gelernt hatte. Weniger in den privaten Gesangsstunden, vielmehr im Umgang mit Publikum – mit Menschen, die man unterhalten, zum Lachen und Nachdenken verführen will. Nebst allem Gutem lernte ich von Bo zudem, wie man sich ganz schnell ganz viel an Achtung verspielen kann.

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